Sankt Georgen am Reith
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St. Georgen/Reith

Auf einem Felsvorsprung oberhalb der Ybbs in 480 m Seehöhe, liegt - eingebettet zwischen Königsberg, Bauernboden und Friersling die zweitsüdlichste Gemeinde des Bezirkes Amstetten.

Die Kirche, die weit über das Tal blickt wirkt zierlich. Das Kirchenschiff ist spätgotisch und im Kirchenturm befindet sich eine künstlerisch bemerkenswerte Glocke mit der Umschrift: "Durch feyr bin ich gflosn, Hanns Winkler zu Steyr hat mich gosn 1579".

Der Name St. Georgen am Reith wird hergeleitet vom Hl. Georg. Reith stammt von "reuten", was soviel bedeutet wie roden.

Wenige Gehminuten von der Kirche entfernt, am Blindenerholungsheim vorbei (ehemalige Taverne und Pferdewechselstation), entspringt der Reithbach. Diese Quellenstelle wird auch "Auge Gottes" oder "Wassermauer" genannt. In seinem nur 400 Meter langen "Leben" trieb der Reithbach einen Zerrenhammer, ein Pfannenhammerwerk, ein Sägewerk, drei Getreidemühlen und ein kleines E-Werk an.

Vorspanndienste für die Eisen- und Proviantfuhrwerke über die Kripp, die Erzeugung und der Transport von Holzkohle waren Einahmequelle der Gemeinde. Ein Herrenhaus und die alte Esse des Pfannenhammerhauses sind die noch erhaltenen Zeitzeugen dieser Epoche.

Sankt Georgen am Reith im Frühling Schon urgeschichtlich war das Ybbstal bäuerlicher Siedlungsboden, Kaiser Otto III. beschenke das sächsische Grafengeschlecht von Seeburg mit diesem Land an der Ybbs. Erzbischof Wichmann von Magdenburg (1116-1192), der letzte Erbe der Grafen von Seeburg und Gleiß, zu deren Besitz St. Georgen am Reith gehörte, verschenkte sein Erbe an die Abtei Seitenstetten und an die Bistümer Freising und Passau. St. Georgen gehörte zum Besitz des Bistums Passau, welches von Bodingbach bei Lunz bis Gleiß reichte. Die Obrigkeit wurde vom Schloss Gleiß ausgeübt.

Das Gemeindegebiet erstreckt sich zwischen Göstling und Hollenstein auf einer Länge von ca. 10 km entlang der Ybbs. St. Georgen am Reith mit dem dazugehörigen Kogelsbach hat derteit etwa 580 Einwohner auf einer Fläche von 40,11 km² verteilt und hat rund 40 Bauernhöfe.

Ein aktives Vereinsleben (2 Musikkapellen, Sportvereine, etc.) sorgen für Schwung und Aktivität im sonst verträumten und ruhig gelegenen Ort.
Waidhofen an der Ybbs - Sankt Georgen am Reith